Ausflüge und Wanderungen durch den Naturpark von Furlo und Besuch des Territorialmuseums 2019

3 Jan

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Besuchim Territorialmuseum Lorenzo Mannozzi Torini. In dem kürzlich renovierten Museum kann man eine große Sammlung von ausgestopften Tieren, Steinen und Fossilien besichtigen. Über eine interaktive Software können die Besucher einespannenden Zeitreise in die Vergangenheit unternehmen und die geologische und anthropologische Geschichte der Schlucht von Furlokennenlernen. Über ein Beobachtungssystem kann man außerdem die Königsadler in ihren Nestern auf den Felsen des Monte Paganuccio sehen. Öffnungszeiten: von Ostern bis Anfang Juni, täglich von 9 – 13 Uhr (Montag Ruhetag); von Anfang Juni bis Mitte September, täglich von 9 – 13 und 14 – 19 Uhr; von Mitte September bis Anfang November, täglich von 9 – 13 Uhr (Montag Ruhetag). Eintritt frei. Adresse: Furlo di Acqualagna – via Flaminia 36. Tel. 0721/700041. E-mail: riservafurlo@provincia.ps.it

Ausflüge durch den Naturpark mit den erhältlichen Wanderkarten (kostenfrei). Das Besucherzentrum stellt gratis Wanderkarten und anderes Informationsmaterial zur Verfügung, um eigenständig Ausflüge durch den Naturpark zu unternehmen. Es gibt Wege von unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad: leichtere und gut zugängliche Wege in der Ebene zwischen der Ortschaft von Furlo und den beiden römischen Tunneln bis hin zu schwierigeren Bergwegen, die auf den Monte Pietralata und den Monte Paganuccio führen. Von hieraus genießt man einen herrlichen Blick über die Apenninen und auf den Norden der Region. Öffnungszeiten Besucherzentrum: von Ostern bis Anfang Juni, täglich von 9 – 13 Uhr (Montag Ruhetag); von Anfang Juni bis Mitte September, täglich von 9 – 13 und 14 – 19 Uhr; von Mitte September bis Anfang November, täglich von 9 – 13 Uhr (Montag Ruhetag). Eintritt frei. Adresse: Furlo di Acqualagna – via Flaminia 36. Tel. 0721/700041. E-mail: riservafurlo@provincia.ps.it

 

Zahlreiche Veranstaltungen von Mai bis November werden kostenfrei angeboten. Geführte Ausflüge, Naturbeobachtung und archäologische Spaziergänge, ermöglichen den Besuchern die Naturreserve der Schlucht von Furlo in jeder Jahreszeit kennenzulernen. Die Reserve erstreckt sich in einer Gegend mit Wäldern und hochgelegenen Wiesen vom Monte Paganuccio bis zum Monte Pietralata und bietet zahlreiche gut ausgeschilderte Wanderwege, auf denen man geführte Wanderungen, manche auch nachts, unternehmen kann. Von oben kann man einen rundum Blick von den Appeninen bis zur Adria genießen. Der Fluss Candigliano, der von einem Damm gestaut wird, schenkt zahlreiche Arten einen idealen Lebensraum. Ein besonderer Ort gerade für Naturfreunde und Ornitologen.  Die Königsadler, das Wahrzeichen der Reserve, bauen seit Jahren ihre Nester auf den Felsen des Monte Paganuccio. Auf speziellen Führungen können die Adler und ihre Jungvögel beobachtet werden. Durch die Schlucht von Furlo führt seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. die Via Flaminia, die römische Straße, die Rom mit Rimini und somit ganz Norditalien verband: Einige Tourenführen zu zwei römischen Tunnel und antiken Bauten an der alten Konsulatsstraße. Das größere Tunnel, das noch heute begehbar ist, wurde im Jahr 77 n. Chr. vom Kaiser Vespasian gebaut. Daneben liegt der kleinere Tunnel, der aus einer früheren Epoche stammt. Nur auf den von einem Archäologen geführten Wanderungen kann der Tunnel besichtigt werden. Die zwei römischen Tunnel sind eine Seltenheit, die man nur in Furlo zusammen besichtigen kann. An der Via Flaminia, auf der Strecke vor und nach Cagli, kann man römische Brücken und andere noch intakte römische Bauten sehen, die von der Bedeutung der Straße und seinem Erbauer zeugen. Dank der Straße konnten die Römer wenige Jahre nach ihrem Bau die karthagischen Truppen von Hasdrubal abfangen und sie in der entscheidenden Schlacht am Metaurus, wenige Kilometer von Furlo, besiegen. So wurde der Ausgang des zweiten punischen Kriegs, der bis zu dem Moment von den Karthagern dominiert wurde, noch umgekehrt. Hasdrubal starb im Kampf und seinem Heer gelang es nicht, das Heer von dessen Bruder Hannibal zu erreichen. Die Geschichte von Rom und damit von Italien hätte einen völlig anderen Verlauf genommen, wenn damals die Karthager gewonnen hätten.

 

 

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