Ausflüge und Wanderungen durch den Naturpark von Furlo und Besuch des Territorialmuseums 2019

3 Jan

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Im Winter und Frühjahr ist es besonders schön den Naturpark der Schlucht von Furlo zu besuchen. Im März, April, Mai und Juni kann man bei schönem Wetter herrliche Ausflüge auf den Wanderwegen im Naturpark unternehmen. Karten mit den Wanderwegen sind im Besucherzentrum in der Ortschaft Furlo di Acqualagna erhältlich. Man kann den Ausflug mit einem Besuch im Territorialmuseum Lorenzo Mannozzi-Torini abrunden, der Eintritt ist frei.

Das Besucherzentrum der Naturreserve und das Territorialmuseum Lorenzo Mannozzi-Torini befindet sich in der Ortschaft Furlo di Acqualagna, via Flaminia Nr. 36: geöffnet von März bis November. Eintritt frei. Telefon: 0721-700041. E-Mail: riservafurlo@provincia.ps.it

 

BesuchimTerritorialmuseumLorenzo Mannozzi Torini. In dem kürzlich renovierten Museum kann man eine große Sammlung von ausgestopften Tieren, Steinen und Fossilien besichtigen. Über eine interaktive Software können die Besucher in einer aufregenden Zeitreise in die Vergangenheitdie geologische und anthropologische Geschichte der Schlucht von Furlokennenlernen. Über ein Beobachtungssystem kann man außerdem die Königsadler in ihren Nestern auf den Felsen des Monte Pagnuccio sehen.

Ausflüge durch den Naturpark mit den gratis erhältlichen Wanderkarten. Das Besucherzentrum stellt gratis Wanderkarten und anderes Informationsmaterial zur Verfügung, um eigenständig Ausflüge durch den Naturpark zu unternehmen. Es gibt Wege von unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad: leichtere und gut zugängliche Wege in der ebenen Gegend zwischen der Ortschaft von Furlo und den beiden römischen Tunneln bis hin zu schwierigeren Bergwegen, die auf den Monte Pietralata und den Monte Paganuccio führen, von denen aus man einen herrlichen Blick über die Apenninen und auf den Norden der Region hat.

 

Die kostenlosen Veranstaltungen von Juni bis November, wie geführte Ausflüge, Naturbeobachtung und archäologische Spaziergänge, ermöglichen den Besuchern, die Naturreserve der Schlucht von Furlo in jeder Jahreszeit kennenzulernen. Die Reserve erstreckt sich in einer Gegend mit Wäldern und hochgelegenen Wiesen vom Monte Paganuccio bis zum Monte Pietralata und bietet zahlreiche gut ausgeschilderte Wanderwege, auf denen man geführte Wanderungen, manche auch nachts, unternehmen kann. Von oben kann man einen rundum Blick von den Appeninen bis zur Adria genießen. Der Fluss Candigliano, der von einem Damm gestaut wird, schenkt Naturfreunden und Ornitologen unvergleichliche Emotionen, dank der zahlreichen Arten, die am Ufer ihren idealen Lebensraum gefunden haben. Die Königsadler, das Wahrzeichen der Reserve, bauen seit Jahren ihre Nester auf den Felsen des Monte Paganuccio, am steilen Abhang der Schlucht, und einige Führungen sind der Beobachtung der Adler und der Jungvögel gewidmet. Durch die Schlucht von Furlo führt seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. die Via Flaminia, die römische Straße, die Rom mit Rimini und so mit ganz Norditalien verband: einige Führungen bringen die Besucher zu zwei römischen Tunnels und anderen antiken Bauten an der alten Konsularstraße. Das größere Tunnel, das noch heute begehbar ist, wurde im Jahr 77 n. Chr. vom Kaiser Vespasian gegraben. Daneben liegt das kleinere Tunnel, das aus einer früheren Epoche stammt und nur bei den von einem Archäologen geführten Wanderungen besichtigt werden kann. Die zwei römischen Tunnel sind eine Seltenheit, die man nur in Furlo zusammen besichtigen kann. An der Via Flaminia, auf der Strecke vor und nach Cagli, kann man römische Brücken und andere noch intakte römische Bauten sehen, die von der Bedeutung der Straße und seinem Erbauer zeugen. Dank der Straße konnten die Römer wenige Jahre nach ihrem Bau die karthagischen Truppen von Hasdrubal abfangen und sie in der entscheidenden Schlacht am Metaurus, wenige Kilometer von Furlo, besiegen. So wurde der Ausgang des zweiten Punische Kriegs, der bis zu dem Moment von den Karthagern dominiert wurde, noch umgekehrt. Hasdrubal starb im Kampf und seinem Heer gelang es nicht, das Heer von dessen Bruder Hannibal zu erreichen. Die Geschichte von Rom und damit von Italien hätte einen völlig anderen Verlauf genommen, wenn damals die Karthager gewonnen hätten.

 

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